Wer wird Geschichtenerzähler*in, wer nicht?
Gegenseitiges Vertrauen zwischen Story-Erzähler*innen, Schreiber*innen und dem Projekt selbst sind die Grundlage, dass eine Story zustande kommen kann. Es gibt verschiedene Wege, wie wir uns treffen:
- Spontane Kontakte: immer wieder lernen wir spontan Menschen kennen, deren Story erzählt werden sollte
- Am Ende jedes Story-Gesprächs fragen wir nach Empfehlungen und Ideen im Netzwerk der Story-Erzähler*in
- Wir fragen gezielt Menschen oder Organisationen an, um unseren Systemwandel-Prototyp thematisch weiterzuentwickeln
Bei folgenden Merkmalen schliessen wir eine Story von vornherein aus:
- Bei intransparenten Organisationen oder solchen mit offensichtlichen Interessenskonflikten
- Wenn Grund zur Annahme besteht, dass die Story nicht ehrlich erzählt wird
- Wenn von vornherein klar ist, dass es um etwas geht, dass offensichtlich Menschen oder der Welt schadet
- Wenn Bedingungen (finanziell oder inhaltlich) gestellt werden
- Bei Verdacht auf Propaganda oder Desinformation
Seit Projektstart mussten wir noch nie aktiv eine Story ablehnen. Selten veröffentlichen wir einen gewünschten Paragraphen nicht, weil er nicht Projektcharakter passt (z.B. Pauschalurteile, Diskriminierung).
