Schliessen

Ohne Gegenleistung

Eigenständige Orte ermöglichen Gemeinschaften und sparen Zeit, Geld und Raum.

Wie sieht es heute aus?

Alles hat heute seinen eigenen Ort. Wir wohnen hier, arbeiten da, kaufen dort ein und hasten vor allem hin und her. Das verschwendet mehr als nur Zeit und Energie im Alltag: Wenn wir alles trennen, verhindern wir Kooperation und einfache Lösungen. Wenn jedes Bedürfnis einen separaten Ort braucht, kostet uns das Ressourcen, die dann anderswo fehlen. Doch was wäre, wenn es Orte gäbe, an denen alles wieder zusammenkommt?

Alles an einem Ort zu haben, ist seit jeher das Geheimnis für stressfreies Leben in einem griechischen Bergdorf (#149). Wenn etwas fehlt, reicht meist ein Anklopfen bei den Nachbar*innen. Im Jura finden junge Menschen ihre Freiheit in einer Talgemeinschaft (#16), die alles, was sie braucht, gleich selbst organisiert. Das geht nicht nur auf dem Land: Wenn Kinder- und Altersbetreuung bei der Wohnung mit dabei sind, rückt auch die Stadt wieder näher zusammen (#182). Die Bibliothek wird zum 24h-Wohnzimmer, Lernatelier oder 3D-Printstudio (#186) und im Repaircafé (#6) reparieren wir gleichzeitig Mixer, Kleider und Smartphone.

Was braucht es, damit noch mehr solche Orte entstehen können? Eine zentrale Voraussetzung ist das gemeinschaftliche Verwaltung vorhandener Ressourcen (...). Dafür braucht es eine gemeinsame Haltung (Sinn) und Allrounder (Entwicklung), die vielfältige Herausforderungen unkompliziert angehen können. Test-Zusatz: Gelebte Vielfalt (Kooperation), gemeinschaftliche Betreuung (Care), Freiräume (Ort), Multifunktionalität (Kreisläufe); xyz, copypaste