Mensch leg die Krone ab

Als Teil eines grossen Netzwerks leben wir verbunden mit Land und Lebewesen.

Was möchten wir hinter uns lassen?

Im alten System verhalten sich die Menschen, als ob ihnen die Welt gehört. Ob Gewohnheiten, Gesetze oder Infrastruktur: alles wird einer beschränkten menschlichen Perspektive unterworfen, oft ohne Rücksicht auf die Mitwelt. Die Trennung von Mensch und Natur ist aber eine Illusion. Wir sind Teil eines komplexen Netzwerkes, ohne das wir nicht existieren können. Lange kann das nicht gut gehen, denn die eigene Lebensgrundlage lässt sich nicht ausbeuten.

Wenn die Nahrungsproduktion nicht nur menschlichen Ansprüchen folgt, sondern natürliche Gegebenheiten berücksichtigt, entsteht eine Gemeinschaft die über die konventionelle Landwirtschaft hinausgeht (#189). Auch auf dem Permakultur-Hof arbeiten Pflanzen, Menschen und andere Tiere selbstverständlich zusammen (#96). Und auf dieser Farm dürfen die Pferde kommen und gehen, wie es ihnen passt (#111). Dieser Perspektivenwechsel ist auch in anderen Bereichen möglich: Wenn die Psychologin den Menschen nicht von seiner Mitwelt trennt, werden Klimathemen integraler Teil der Arbeit (#181). Wenn wir den Menschen nicht länger ins Zentrum stellen, können wir uns stärker an natürlichen Zyklen orientieren und viel von der Natur lernen.

Wie verbinden wir uns mit der Mitwelt? Muster weiterentwickeln.