Im Fluss der Zeit
Verbinden unsere Handlungen Vergangenheit und Zukunft, sind wir Teil einer fortlaufenden Geschichte.
Welcher enge Blickwinkel ist Geschichte?
Eine lange Geschichte prägt unsere Gegenwart und die Entscheidungen von heute formen die Zukunft. Wenn wir eine Zeit verklären («früher war alles besser») und eine andere als unwichtig abtun, verzerrt sich unser Blick auf die Welt. Wir übernehmen keine Verantwortung für unser Handeln («nach mir die Sintflut») oder glauben, nichts ausrichten zu können («es kommt, wie es kommen muss»). Sich als kleinen Teil eines endlosen Zeitflusses zu sehen, gibt ein Gefühl von Zugehörigkeit und Bescheidenheit und gibt unseren Handlungen eine andere Bedeutung.
Im Fluss der Zeit zu stehen heisst: Antike Texte lesen, um die heutige Welt zu verstehen#176. Mit veganem Randenbündnerfleisch Kindheitserinnerungen wecken#171. In Filmen Inspiration für die Zukunft#173 finden. Archivieren, um die gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen#163. Probleme nicht auf nachfolgende Generationen abwälzen#56. Zusammen Ideen für die Zukunft sammeln#169. Auch mal ganz im Augenblick der Gegenwart#39 aufgehen. Sich über Traditionen mit Menschen von früher verbinden#7.
Sehen wir uns als Teil einer langen Geschichte, haben wir auch andere im Blick und wir tragen dem Sorge, was uns schon immer getragen hat. Die grössere Perspektive hilft, um natürliche Kreisläufe zu akzeptieren.

















